Besseres denken

Auftakt unseres „Laut über mögliche Zukünfte nachzudenken“ war zweifelsfrei das mehrjährige, pan-europäische Projekt „Future Fabulators“. Gemeinsam mit fachkundigen, geistvollen, interessanten und interessierten Partner*innen betraten wir eine Welt in der wir uns seither facettenreich und immer im Austausch mit Vielen der Frage widmen in welcher Welt wir leben wollen und welche Welt wir nachfolgenden Generationen hinterlassen wollen.

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Illustration by Delander David aka StrangeHalos — Brussels, Belgium

Futures Literacy – die Kunstfertigkeit durch einfache, niederschwellige Techniken mögliche Varianten des „Vor-Uns-Liegenden“ zu imaginieren, spielt dabei eine große Rolle. Techniken die erlauben unsere Vorstellungskraft zu inspirieren, unseren Möglichkeitssinn zu wecken, um uns über die offensichtlichsten Antworten hinwegzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Ideen und Strategien für eine wünschenswerte, eine erstrebenswerte Gesellschaft (Strategies for a Desirable Society) unter besonderer Berücksichtigung unserer alltäglichen Lebensrealitäten.

Mit der Corona-Pandemie vor Augen kann sich unser Blick auf Fragen des Klimas, der Migrationsbewegungen, rückläufiger Biodiversität, des Kohlendioxidausstoßes oder sozialer Ungerechtigkeiten (um nur exemplarisch wenige Beispiele zu nennen) sowohl trüben genau wie er sich dadurch schärfen lässt.

Diese Tatsache verleitet uns nun auch zu diesem Aufruf – wäre nicht gerade jetzt ein guter Zeitpunkt sich damit zu beschäftigen wie sich eine Welt gestalten sollte in der wir solidarisch mit unseren Mitmenschen und in Balance mit unserer Umwelt leben?

Daher laden wir als Experiment dazu ein, die untenstehende Kommentarfunktion zu nutzen. Wir hoffen auf eine angeregte Diskussion, auf Ideen und Strategien für eine erstrebenswerte Gesellschaft.

Abschliessend ein paar der Techniken, die wir gerne in unterschiedlichen “Futuring Exercises” anwenden wie folgt exemplarisch ein paar Verweise.

Das Kartenspiel „The Thing from the Future“ – entwickelt im Situation-Lab – ist ein gutes Beispiel für obig erwähnte einfache Techniken, die spielerisch zum Nachdenken und Teilen von Zukünften einladen. Genau wie das „Futures Wheel“ – dem „Zukunftsrad“- hier reichen ein paar Stifte und ein Blatt Papier und schon lässt sich visualisieren wie zukünftige, direkte und indirekte Folgen bestimmter Veränderungen im Jetzt aussehen könnten / bringen könnten. Scott Smith von Changeist veröffentlichte gerade kürzlich einen Beitrag darüber. Peter Schwartz – ein Pionier im Feld der Szenarioentwicklung – hat natürlich auch Rezepte parat um mit Ungewissheiten zu hantieren. FoAM – langjährige Partner*innen von Time‘s Up – stellt eine gute Übersicht zur Verfügung.

1 Comment

  1. Ich hoffe dass sich die Wirtschaft nie mehr wieder erholen tut. Stirb bitte. Ich brauch auch nur eine Sorte Schreibblock, ein bisschen Theater, etwas gutes zum essen aus der region. Wenn ich Austern will, fahr ich mit dem Rad in die Normandie. Weil ich kann´s mir dann leisten wegen dem bedingungslosen Grundeinkommen das wir bekommen und sollte wer über die Stränge schlagen wollen ist ja ok aber jegliches Vermögen über 100.000 Euro wird enteignet und in die Bildungseinrichtungen gesteckt. Und zum Wählen brauchen die Leute eine Führerschein, da muss vorher eine Ethik und Philosophie Prüfung absolviert werden.

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