Vor- und Zurückschauen

Ein Winter steht vor Tür – sehr wahrscheinlich einer, der sich vielfach von bisherigen unterscheiden wird. Gründe dafür sind hinlänglich bekannt. Dass die Time‘s Up Werkstätten – obgleich geschwängert vom Geruch der Infektionsmittel und in Beschlag genommen von Abstand haltenden und maskentragenden Kompliz*innen – dennoch nicht brach liegen werden, liegt auf der Hand.

Schwerpunkte in den Wintermonaten behandeln über weite Strecken Interessen, Ideen und Leidenschaften, die uns gleichfalls in den vergangenen Monaten beschäftigten.

Erst kürzlich hatten wir das Vergnügen zum Thema der „Sauberen Fracht“ Expert*innen zur aktuellen Lage dreier Teilbereiche dieser zweifelsfrei umfangreichen Thematik zu Gast zu haben. Unter dem Titel „Clean Cargo Lunch Sessions“ werden wir in den kommenden Wintermonaten, wenn auch nicht unbedingt schon die nächste öffentliche Runde angehen, so aber deren Ausrichtung und Planung in Angriff nehmen.

Gleichfalls im Zentrum stehen werden Fragen hinsichtlich „Wer für welche Beschäftigungen wie hoch geschätzt und wie entlohnt wird“. Fragen nach möglichen Verschiebungen – speziell auch in Anbetracht aktueller Entwicklungen – zu denen es kommen wird, kann, könnte und sollte, werden gemeinsam mit dem Centrul Cultural Clujean bearbeitet und in eine Serie von Workshops, als auch einer Ausstellung in Cluj / RO mit Titel „Re:Thinking Work“ im kommenden Jahr einfließen.

Wie „bessere Zukünfte für Alle“, die anstelle von Angst vor, Lust auf diese machen, besprochen, entwickelt und vor allem auch losgetreten werden können, ist weiterhin das zentrale Element unseres kunstbasierten Forschungsprojektes „Curiouser and Curiouser, cried Alice“ (CCA), das wir gemeinsam mit der Abteilung Design Investigations der Universität für Angewandte Kunst Wien betreiben – unterstützt durch das Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) des Austrian Science Fund (FWF): AR561. In diesem Kontext werden wir die Wintermonate unter anderem dazu verwenden, die thematische Ausrichtung für ein im Herbst 2021 in Linz abgehaltenes Symposium zu erarbeiten.

CCA ist es auch, das uns weiterhin die Entwicklung und Abhaltung von partizipative Workshops im Virtuellen erlaubt, bewusst darum bemüht in Zeiten höchster Unsicherheiten die spielerische Komponente im Denken und Entwerfen von Zukünften nicht zu vergessen.

Naja – und dass ohne dem Dreck unter den Fingernägeln aber auch gar nichts geht bei Time’s Up ist eine hinlänglich bekannte Tatsache. In diesem Sinne führen wir die Produktionsarbeiten für die Ausstellung RISE. Turnton2047 – geplant im Frühling 2021 ihren Weg in das OK im OÖ Kulturquartier zu finden – weiter, und trotzen tapfer den Temperaturen der Werkstatt. Deren „Glitter-, Glimmer- und Girlandengehalt sich wundervoll durch die Audio/Videoaufnahmen von Äffchen & Craigs für ihren Song HITSTORM erhöhte!

Wesentlich temperaturfreundlicher im Kontext der Produktionsarbeiten für RISE. Turnton2047 ist der sich derzeit noch in Arbeit befindende akustischer Vorgeschmack auf unser runderneuertes Hörspiel aus der Medusa Bar. Dieser soll zur Weihnachtszeit präsentiert werden.

Time’s Up wird unterstützt durch das BMKOESLinz KulturLand OÖ und die Linz AG. Curiouser and Curiouser, cried Alice: Rebuilding Janus from Cassandra and Pollyanna (CCA) ist ein kunstbasiertes Forschungsprojekt des Instituts Design Investigations an der Universität für Angewandte Kunst Wien und Time’s Up. CCA wird vom Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) des Austrian Science Fund (FWF): AR561 unterstützt.

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